Hefe und Gehzeit

HEFE

Wieviel Hefe?
Als ich begonnen habe selbst Brot/Brötchen zu backen, habe ich einen Würfel Hefe auf 750 – 1000 g Mehl benutzt. Mittlerweile verwende ich nur noch 1-5 g.

Nimmt man viel Hefe, dann muss/darf der Teig nicht lange gehen.  
Einziger Vorteil: man spart Zeit! 
Nachteil: wenn man das Brot nicht am gleichen Tag isst, dann kommt später der Hefegeschmack stark durch und es wird sehr trocken.. Zur Milderung kann man etwas Essig mit in den Teig geben. 

Je weniger Hefe man verwendet, umso besser ist das Aroma und umso länger halten sich die Backwaren frisch.

Man kann den Teig auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, dann reicht  1 g Hefe (oder sogar weniger). 

frische Hefe oder Trockenhefe ?
Ich verwende frische Hefe. Den Rest von einem Würfel Hefe bewahre ich in einem kleinen Schraubglas im Kühlschrank auf. 

Umrechnung: 1 g Trockenhefe entspricht ca. 3 g frische Hefe/ 1 Tüte Trockenhefe entspricht 1/2 Würfel frische Hefe.

GEHZEIT

Die Gehzeit (Gare)
Die Gehzeit ist die Zeit zwischen der Teigbereitung und dem Backen.
In dieser Zeit soll sich der Teig verdoppeln.
Ich lasse den Teig entweder im Mixtopf oder fülle ihn in eine Nixe, eine
Glasschüssel oder eine Edelstahlschüssel um und stelle ihn abgedeckt an
einen warmen Ort (ideal bei ca. 26-30 Grad)

Ich stelle die Schüssel gerne bei eingeschalteter Backofenlampe in den
geschlossenen Backofen.

Optional: Man kann nach ca. 30 – 60 Minuten den Teig erneut kurz kneten und dann wieder verdoppeln lassen bis man dann den Teig faltet. 
Warum? In den ersten 30 Minuten erfolgt die Autolyse


Je länger der Teig ruht, umso bekömmlicher werden die Backwaren.